UNTERSTÜTZUNG PROJEKT UGANDA
2026-53-UGA-SDG 3 / Verein SIVERA
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Uganda, Chopelwor
Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Er grenzt im Norden an den Südsudan, im Osten an Kenia, im Süden an Tansania, im Südwesten an Ruanda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. Die Grenzen zu Kenia und Tansania verlaufen zum Teil durch den Victoriasee und durch den Süden des Landes verläuft der Äquator. Hauptstadt und grösste Stadt ist Kampala.
In Uganda leben über 60 Völker zusammen, die jeweils eigene Sprachen, Kulturen, Bräuche und Religionen haben. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Bantu, die in den Gebieten südlich und westlich des Kiogasees leben. Das grösste Bantuvolk sind die Baganda. Der Landesname Uganda bezieht sich auf das deren Königreich Buganda.
Chopelwor ist ein kleines Dorf im Kiryandongo Distrikt im Westen des Landes.
Der gemeinnützige Verein SIVERA wurde im Jahr 2025 von Fiona Bienz ins Leben gerufen. Nach jahrelanger Unterstützung kinderbezogener Projekte der Stiftung „Licht für vergessene Kinder“ wollte sie mit weiteren Projekten auch den umliegenden Gemeinschaften helfen. So entstanden ein Bildungszentrum und eine Krankenstation, die nun Teil des Vereins sind. Das Ziel besteht darin, den Zugang zu Gesundheit, Bildung und sozialer Entwicklung für benachteiligte Menschen zu verbessern, wobei der geografische Fokus aktuell auf Uganda liegt.
Die Arbeit des Vereins basiert auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam mit lokalen Partnern entwickeln sie Projekte, die langfristig wirken, lokal verankert sind und die Selbstständigkeit der Bevölkerung fördern.
Die Projektregion umfasst bis zu 10'000 Menschen und ist geprägt von Subsistenzlandwirtschaft sowie eingeschränktem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.
Bildungszentrum - eröffnet Mai 2023
Im Bildungszentrum können sich die Dorfbewohner grundlegendes Wissen aneignen. Zudem werden Workshops zu Themen angeboten wie medizinisches Grundwissen (wie Malaria, Polio, Erste Hilfe), Familienplanung, kaufmännische Grundkenntnisse sowie Landwirtschaft und Kunsthandwerk.
Berufliche Fähigkeiten: Mit praxisorientierten Kursen wie Näh- und Friseurunterricht sowie der Herstellung von Flüssigseife und wiederverwendbaren Binden ermöglichen man den Teilnehmenden, einkommensschaffende Fähigkeiten zu erwerben und ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit zu stärken.
Bildung: Mehrmals wöchentlich haben die Dorfbewohnenden die Möglichkeit, an Schreib- und Lesekursen teilzunehmen, um ihre Englischkenntnisse zu verbessern.
Krankenstation – eröffnet Februar 2025
Die Krankenstation in Chopelwor verbessert den Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Ambulante Behandlungen, Laboruntersuchungen und die Abgabe von Medikamenten ermöglichen eine frühzeitige Diagnostik und Behandlung häufiger Erkrankungen. Durch die moderne Ausstattung mit Mikroskop und Ultraschallgerät können Untersuchungen durchgeführt werden, die in der Region sonst kaum zugänglich sind.
Das Klinikteam besucht auch Dörfer in der Region, um medizinische Dienstleistungen näher zu den Menschen zu bringen. Diese Einsätze ermöglichen grundlegende Untersuchungen, Gesundheitsaufklärung und frühzeitige Erkennung von Erkrankungen.
Projekt Jahr 2026: neue Geburtenstation
In der Region Chopelwor finden viele Geburten weiterhin ohne ausreichende medizinische Betreuung statt. Lange Wege zu Gesundheitseinrichtungen und fehlende Infrastruktur erhöhen das Risiko für Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt. Mit dem Bau einer Geburtenstation soll der Zugang zu sicherer Geburtshilfe sowie pränataler und postnataler Betreuung deutlich verbessert werden. Die neue Station wird das bestehende Angebot der Krankenstation gezielt ergänzen und speziell auf die Bedürfnisse von Frauen und Neugeborenen ausgerichtet sein.
Zudem wird eine neue Personalunterkunft sowie Sanitär- und Wasserinfrastruktur erstellt. Ziel ist es, Frauen und Neugeborenen eine würdigere Versorgung zu ermöglichen und zugleich die Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen des Klinikpersonals zu verbessern.
Website
Verein SIVERA